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Überlastet im Job? Am Weg zum Burnout? – Das hilft!

Waldboden aus Ameisenperspektive

„Für viele Beschäftigte werde es zunehmend schwierig, die steigenden Anforderungen im Beruf mit dem Bedürfnis nach einem erfüllten Privat- und Familienleben in Einklang zu bringen und den eigenen hohen Ansprüchen an die Qualität der Arbeit gerecht zu werden“, hieß es bei der Pressekonferenz zur aktuellen Auswertung des Österreichischen Arbeitsklima-Index der Arbeiterkammer Oberösterreich im Mai. Demnach empfindet sich ein Drittel der Österreicher zumindest leicht Burnout-gefährdet. Weitere 30 Prozent kennen Burnout-Fälle im eigenen Unternehmen.

Ressourcen „des Schönen und Möglichen“
Burnout ist einerseits eine Folge von Fehlbeanspruchung in der Arbeit – das Burnout-Syndrom entsteht meist durch chronische, u. zw. vorwiegend berufsspezifische Belastungssituationen.
Aber neben diesen äußeren Bedingungen gibt es einige Wege, wie jede und jeder Einzelne anders mit den täglichen Belastungen umgehen kann. Eine solche Möglichkeit ist es z.B., als Ausgleich die Ressourcen „des Schönen und Möglichen“ (wieder)zuentdecken und zu entwickeln, wie Prof. Dr. Michael Musalek vom Anton Proksch-Institut beschreibt.

Das finde ich eine besonders schöne Beschreibung, denn tatsächlich hilft es sehr, sich darauf zu besinnen, was einem denn wirkliche, ehrliche Freude bereitet, was einen zufrieden und im Moment glücklich macht und wovon man auch noch eine Weile zehren kann – wie zum Beispiel eine Wanderung in der Natur, eine Bergbesteigung, ein nettes Abendessen zu zweit, das Sitzen am Lagerfeuer mit Freunden, das Zusammensein mit den Kindern oder Familie, ein schönes Sommerfest mit lieben Menschen – soziale Aktivitäten, die Freude bringen und in Erinnerung bleiben.
Fragt man Menschen danach, was ihnen im letzten Jahr an schönen Erlebnissen in Erinnerung geblieben ist, berichten sie meist von solchen Dingen. Eher selten werden Dinge genannt wie „einen spannenden Fernsehabend erlebt“ oder „ein tolles Shopping-Erlebnis im Einkaufszentrum gehabt“.
Daran sehen wir, dass die „Ressourcen des Schönen und Möglichen“ meist gar nicht viel kosten müssen – und oftmals viel näher und unmittelbarer verfügbar sind als wir denken.

Coaching und Achtsamkeitstraining als Mittel zur Burnout-Prophylaxe
Neben dem Finden von persönlichen Ressourcen und Kraftquellen sind Emotionsregulation und Stressmanagement-Training ein weiterer Teil der präventiven Arbeit.
Und: Im Coaching betrachten wir gemeinsam mit dem/r Betroffenen auch die Ursachen für die eigenen hohen Ansprüche, die dahinter stehenden Glaubenssätze und die inneren Antreiber. Die Entlarvung dieser – zumeist unbewussten – Gedanken und Einstellungen steht am Beginn einer tiefgreifenden Bewusstseinsarbeit. Das Ziel ist eine langfristige Sensibilisierung der eigenen Risikofaktoren für Überlastung.

Hilfreich und wirkungsvoll ist dabei auch die Entwicklung der Achtsamkeit. Mit unterschiedlichen Tools aus dem Achtsamkeitstraining, welche entweder in Einzelarbeit oder in Gruppen (z.B. MBSR-Kurs) vermittelt werden, gelangt man Schritt für Schritt zu einer besseren Selbstwahrnehmung und Sensibilisierung für die eigenen Ansprüche und Grenzen.

Stress- und Burnout-Screening
Zur qualitativen Ermittlung der aktuellen und chronischen Belastungen stellen wir das BBS Stress- und Burnout-Screening zur Verfügung, bei dem nicht nur die Risikofaktoren differenziert gemessen werden, sondern auch bereits bei den vorhandenen persönlichen Fähigkeiten angesetzt wird. Dies ist daher eine sinnvolle Maßnahme, die am Beginn einer ernsthaften Auseinandersetzung mit psychischen Belastungen im Unternehmen/in der Institution steht.
Für SVA-Versicherte ist das Screening übrigens zu einem günstigen Preis bei uns zu beziehen!
Und auch die gesetzlich vorgeschriebene Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz können Sie rasch und unkompliziert bei uns durchführen lassen.

Foto: Sebastian Unrau

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